STEP an der muba: Fairer Teppichhandel und modernes Design im Trend
Basel, 13. Februar 2009. Modernes Design und Innenarchitektur werden vor allem mit Orten wie Mailand, Paris, Berlin oder New York in Verbindung gebracht. Dass viele der besten modernen Teppiche aus fairem Handel stammen, und dass kreative Köpfe aus Kabul, Katmandu und Marrakesch bei zeitgemässer Raumgestaltung ein gewichtiges Wort mitreden, erstaunt nur auf den ersten Blick.
Einer dieser kreativen Köpfe ist der afghanische Künstler und Teppichdesigner Rahim Walizada. Er hat ein erfolgreiches Teppichgeschäft in New York hinter sich gelassen und ist in die afghanische Hauptstadt Kabul zurückgekehrt, um seine Teppichfirma ‚Chuk Palu Rugs’ zu gründen. Walizada steht stellvertretend für jene junge Generation von Afghanen, die mit Talent und Leidenschaft zum Wiederaufbau ihres Heimatlandes beitragen. Mit seinen Teppichen trifft er den Zeitgeist. „Die Teppiche von Rahim Walizada sind vor allem bei jungen, trendbewussten Menschen sehr beliebt“, sagt Silvio Sansoni, Geschäftsführer der Firma Tesil AG. Der Partner von Label STEP für den fairen Teppichhandel vertreibt die ‚Chuk Palu’-Teppiche unter dem Namen Dreamline Chobi in der Schweiz exklusiv. „Wir sind stolz darauf, Designteppiche aus Afghanistan anbieten zu können – vor allem auch, weil sie nach den Vorgaben des fairen Handels hergestellt werden“, freut sich Sansoni.
Wechselwirkung der Inspiration
Viele westliche Designer lassen handgeknüpfte Teppiche nach genauer Vorlage in Ländern wie Nepal oder Indien herstellen – auch sie entwickeln ihre Teppiche aber in enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern in den lokalen Betrieben. Andere Designer liefern nur grobe Skizzen ab, die den Knüpferinnen und Knüpfern viel Spielraum bei der Interpretation lassen, beispielsweise im Iran. So finden klassische Gestaltungselemente aus dem Orient Einzug in die modernen Designs. So oder so: Das Herstellen von Teppichen ist Teamwork. Und die besten Resultate entstehen, wenn die Zusammenarbeit von Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Das ist wohl der Hauptgrund, weshalb sich immer mehr Teppichfirmen zum fairen Handel bekennen.
Design und fairer Handel an der muba
Einen ‚Chuk Palu Rug’ und weitere Designteppiche aus fairem Handel, welche Ergebnis der Verschmelzung von westlichem mit orientalischem Design sind, präsentiert Label STEP an der muba vom 13. bis am 22.2.2009 im Bereich „Wohnsinn“ in Halle 1.1, Stand K21. Am Stand sind detaillierte Informationen zur Teppichkultur in den verschiedenen Produktionsländern verfügbar. Im Rahmen des Label STEP Designteppich-Wettbewerbs können auch Fairtrade-Teppiche gewonnen werden. Und dank fairem Handel stimmen nicht nur das Design, sondern auch die Arbeitsbedingungen der Teppichknüpferinnen und -knüpfer.
Zudem präsentiert Label STEP an der muba erstmals sein neues Erscheinungsbild. Dazu gehören ein neues Logo und eine Bildwelt, die vom Basler Fotografen Christian Aeberhard gestaltet wurde. Zum Entspannen bei einem Kaffee oder Orangensaft mit Max Havelaar-Gütesiegel lädt eine Fairtrade-Lounge ein.
Die Messe-Partner von Label STEP:
Der Stand wird unterstützt von der muba (www.muba.ch).
Die Wettbewerbspreise werden gesponsert von der Tesil AG (www.tesil.ch), Pfister (www.pfister.ch) und H&H fair.trade.felt (www.hundh.ch).
Catering-Partner sind Max Havelaar (www.maxhavelaar.ch), Esperanza (www.esperanza.ch) und Michel (www.rivella.ch).
Die Lounge wird ausgestattet von Pfister (www.pfister.ch).
Fotos: Christian Aeberhard (www.christian-aeberhard.ch)
Weitere Informationen:
Reto Aschwanden, Kommunikation Label STEP
E-Mail: reto.aschwanden(at)label-step.org; Tel.: 061 273 41 93 und 079 476 38 57
www.label-step.org
- Dateien:
medienmitteilung_20090213_de.pdf
